Muskeln AUFBAUEN, Stress REDUZIEREN und glücklicher WERDEN!

JOY comp

Wie du mit Hilfe von einem „Naturgesetz“ Muskeln aufbaust, Stress reduzierst und glücklicher wirst! 

Die Rede ist hierbei von dem Naturgesetz der POLARITÄTEN. Es gibt immer zwei grundlegende Polaritäten in der Natur.

Feuer-Wasser; heiß-kalt; männlich-weiblich; introvertiert-extrovertiert; Tag-Nacht.

Balance und Gleichgewicht gehören zu den Grundgesetzten der Natur. Wir Menschen sind zwar im Geiste weit fortgeschritten und der Natur- und Tierwelt (scheinbar) überlegen, unsere Körper sind es jedoch nicht. Oder steuerst du etwa bewusst deine Stoffwechselvorgänge und die Billionen an chemischen Reaktionen, die jede Sekunde in deinem Körper stattfinden? Wir sind, ob wir es wollen oder nicht, ein Teil der Natur und müssen uns an ihre Gesetze halten, wenn wir gesund und glücklich sein wollen.

Doch genau dies scheinen wir nicht verstanden zu haben. Wir stellen uns immer wieder gegen die Gesetzte der Natur. Obwohl wir ganz genau sehen, dass alles in ihr auf einem Gleichgewicht der Kräfte basiert, denken wir uns unsere eigenen imaginären Regeln aus.

Wir denken, dass wir Kraft ignorieren könnten. Und zwar metaphorisch gesehen die der Nacht, der Ruhe. Stell dir vor was passieren würde, wenn es keine Nacht gäbe. Alles würde vertrocknen, sterben und „ausbrennen“. Und genau so leben wir unser Leben. Wir tun so, als ob es keine Nacht gäbe und sind somit komplett aus der Balance geraten.

Für Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Erschöpfung sollten wir dankbar sein und sie nicht mit Kaffee und Red-Bull im Keim ersticken. Sie sind da um uns zu sagen: CHILL THE F#%$ OUT!

Hormone und ihre Wirkung

Auch in unserem Körper finden wir das Gesetz der Polarität wieder.

Dies wird besonders klar, wenn wir unser Hormonsytem untersuchen. Hier finden sich „anabole“ und „katabole“ Hormone wieder. Anabole Hormone wie beispielsweise Testosteron und Melatonien lassen uns und unsere Muskeln wachsen (Testosteron), oder ermöglichen es uns zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen (Melatonin). Katabole Hormone wie Adrenalin oder Kortisolsind die sogenannten Stresshormone, die uns wach und aufmerksam machen (Kortisol), oder in Stressituationen dafür sorgen, dass wir einen extra Schub an Energie bekommen und Hunger- und Durstgefühl unterdrücken.

Die zwei Teile unseres Nervensystems 

Wir haben nicht nur hormonell Polaritäten, die sich in Tag (katabol) und Nacht (anabol) einordnen lassen können. Auch unser Nervensystem ist im Besitz dieser zwei Teile: Dem Sympathikus und dem Parasympathikus.

Das parasympathische Nervensystem bringt den Menschen in einen Ruhezustand.Er sorgt beispielsweise dafür, dass die Herzfrequenz und der Blutdruck sinken und die Verdauungsaktivität steigt.

Das sympathische Nervensystem versetzt den Körper in einen Zustand höherer Aufmerksamkeit und Fluchtbereitschaft. Es sorgt dafür, dass mehr Blut in die Muskeln gepumpt wird und er erhöht die Herzfrequenz.

Anabole Hormone lassen sich also dem Parasympathikus zuordnen und katabole Hormone dem Sympathikus.

Ein ganz „normaler“ Tag?

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Hier nun ein Beispiel für einen optimalen Tages- und Hormonrhythmus. In der Zeitspanne von 6-12 Uhr ist die Ausschüttung kataboler Hormone (schwarze Linie) am größten. Ab 6 Uhr abends fängt die Ausschüttung anabolerHormone (rote Linie) an, die sich die ganze Nacht über fortsetzt. Hier siehst du sehr schön, wie sich die Hormonausschüttung an den Sonnenzyklus gebunden hat. Deswegen sind klar definierte Schlafzeiten von großer Bedeutung. Dazu später mehr.

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Dies ist ein Beispiel für einen „stressigen“ Tag. Die katabolenStresshormone überwiegen deutlich und es hat sich demnach ein großes Ungleichgewicht eingestellt. Die Ausschüttung anaboler Hormone, welche für physische und mentale Regeneration während der Nacht sorgen, wurde stark gehemmt. Wird solch ein Tag zur Normalität, führt dies früher oder später zu Problemen und Krankheiten, die individuell sehr verschieden sein können.

Da nun mittlerweile durch Berücksichtigung des Naturgesetztes der POLARITÄT klar geworden ist, dass die meisten Menschen mehr Ruhe und Entspannung benötigen, hier nun ein paar Tipps:

Tipps für die Integration von mehr Ruhemomenten im Alltag

  • Versuche jeden Tag mindestens 8 Stunden Schlaf zu bekommen! Hierbei ist es wichtig, sich nach dem Tag-Nacht Zyklus zu richten. Idealerweise gehst du spätestens um 22:30 ins Bett.
  • Versuche ab 8 Uhr Abends die Nutzung elektrischer Geräte (vor allem dem Smartphone) zu minimieren.
  • Habe einen Plan für den Tag, in dem du dich nicht mit Arbeit überschüttest und bewusst eine gewisse Zeit einplanst, in der du „nichts“ machst.
  • Diese Momente des Innehaltens und der Ruhe lassen sich mit Aktivitäten wie Meditieren, Yoga, Malen, Sauna oder einem Nickerchen füllen.
  • Verbringe so viel Zeit wie nur möglich in der Natur
  • Lebe nach dem Motto „Work Hard-Rest Hard“ und akzeptiere, dass du nur dann gesund und glücklich sein kannst, wenn du ein Gleichgewicht der Kräfte aufrecht erhältst und die Energie, die du verbrauchst, auch wieder kultivierst.

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