Biohacking ist tot!

Sodenn junger Recke oder junge Reckin – ihr habt sehr wohl richtig gehört!

Biohacking hat seinen Zweck getan!

Ich erkläre es hiermit für out, ounnütz und tout!

Lange habe ich gehadert mit mir selbst, ob ich mich dem digitalen Shitstorm entgegenstellen möchte, der vielleicht von kecken Hühnen auf mich niederprasseln würde, die mit Bluelight-Blocker-Brillen bestückt, gefuelt von bullettengeprüftem Kaffee eifrig aus ihrem ergonomischen PC-Stuhl Hasstiraden schleudern mögen.

Aber nein, ich konnte es einfach nicht länger für mich behalten:

Die Zeiten des Biohackings sind vorbei.

Bestenfalls – um die grasgefütterte-weide-freiland-aber-trotzdem-kommerziell-Cash-Cow wirklich zu melken, hätte ich jetzt auch mit einem fancy schmancy Namen aufkommen müssen, um eine Gegenbewegung zu starten – was dann schlussendlich in Biohacker-Straßenkämpfen mit Kohlenhydrat-Bomben enden würde!

Nein, auch dieses Spiel werde ich nicht mehr mitspielen. Alle Revolutionen enden doch nur im gleichen Einerlei, gegen das dann wieder rebelliert wird bis in alle Ewigkeiten hinein.

Nein, jetzt ist schluss!

Schluss mit den ganzen Spielchen.

Schluss mit Ketose-Getöse und Mindest-Optimization-Super-Mega-Ding-Dong.

Es wird endlich Zeit, dass wir zum Kern der Sache vordringen und eine fundamentale Erkenntnis erkenntnissen:

Wer immer nur optimiert, der stagniert!

Hechelnd sich selbst das “hormonal test-sheet” mit dem ultimativ perfekten Cortisol-Tagesrhythmus vor der Nase rumzudängeln, super duper Mobility zu haben und ganz klar injuryfrei und entzündungsfree zu sein und sowieso so brachial im Moment zu leben, dass Eckhart Tolle persönlich in Ohnmacht fällt – ich hab keinen Bock mehr darauf.

Ja, gar möglich ist es, dass sich diese überspitzte Scheinrealität nur in meinem perfiden verrückten Kopf befinden möge, aber ich habe das Gefühl, dass es auch manch anderem Mitmenschen so gehen tut.

Beenden wir das Rumgehacke auf unserer Biologie und fangen wir endlich an zu leben!

Ich habe einen Traum (natürlich so wie Martin Luther King): Ich träume davon, dass die Menschen ZUERST sich selbst lieben, akzeptieren und anerkennen. Und erst dann kommen die ganzen Optimierungs-Geschichten – nicht anders herum.

Dann diese ganze Rumoptimiererei ohne die Selbsterkenntnis, -akzeptanz und -liebe wird immer aus dem Mangel kommen. Es wird immer nur aus dem Minderwertigkeitsgefühl kommen, dass man besser werden muss, mehr sein muss (was wohl das beknattertste Konzept ever ist) und noch was tun muss, um endlich gut zu sein.

Du bist bereits schon gut genug. Du musst NICHTS mehr tun, um genau richtig zu sein.

Höchstwahrscheinlich wirst du die Tiefe dieser Botschaft nicht verstehen und das macht auch nichts.

Wenn du allerdings an diesem Punkt angekommen bist oder dir zumindest bewusst bist, dass es nichts gibt, was dich “mehr am Leben sein lässt”, dann kannst du mit “Bioloving” anfangen (vielleicht nenne ich ja so meine neue revolutionäre Bewegung).

Dann sind all die Verbesserungsmethoden einfach nur ein Ausdruck deiner umfassenden Selbstliebe.

Und dann brauch es auch nur ein bisschen. Dann reichen schon wenige kleine “Hacks”.

Und natürlich – wer wäre ich denn, wenn ich kein finanzielles Interesse an dem Endergebnis dieses Blogs hätte (schließlich kann man sich C4000 Öl nicht von Luft und Liebe kaufen).

Die perfekte Morgenroutine Cover 1080

Wenn du – nachdem ich dir jetzt den Leviathan gelesen habe und Biohacking in die ewige Verdammnis der Gesundheitstrends gestoßen habe – auch BIOLOVING betreiben willst (ich glaube so nenne ich es wirklich), dann MERKET AUF:

Die Verrückten von 4yourSELF haben eine geradezu perfekt unperfekte Morgenroutine geschaffen, mit der du OHNE OPTIMIERUNGSWAHN in deinen Tag gelassen, entspannt, energetisiert, erfrischt, erfreut, erdünkt, erlaucht (ja, noch mehr Adjektive!) in deinen biologisch gehackten Tag starten kannst.

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